1. Mannschaft – Regen bringt Segen: Unentschieden in Waldweiler hoch verdient

So, 19 Mai 2019 von

Lucas Bergmann bereit zum Torschuss

Tosender Jubel aus der Gästekabine im Vereinshaus der SG Waldweiler – die Nachricht aus Franzenheim bringt unseren Jungs Gewissheit: Wir haben mit einem hoch verdienten Unentschieden den 11. Tabellenplatz gesichert und damit die drohende Relegation um den Abstieg vermieden. Bei Dauerregen in den zweiten 45 Min., der aus dem Hartplatz einen Wasser-Rutschplatz machte, zeigte unser Team v.a. in der 2. Hälfte ein überzeugendes Spiel und schnürte den starken Gegner in dessen Hälfte ein. Dass man dennoch den Siegtreffer nicht erzielen konnte, lag am Pech beim Abschluss, aber eben auch am Untergrund, der aus jedem Zuspiel ein Vabanque-Spiel machte.

Der in der 1. Halbzeit gut bespielbare Hartplatz in Waldweiler ermöglichte ein Match, das von guten Chancen der Heimmannschaft, die diese bis zur 44. Min. jedoch allesamt vergab, geprägt war. Unsere Mannschaft hielt mit viel Einsatz dagegen, stand taktisch geschickt und versuchte durch unsere schnellen Außen Eric Henter und Robert Seipelt die Abwehr der SG auseinanderzuziehen, damit in der Mitte Lucas Bergmann bzw. aus der 2. Reihe Dominik Bosl oder Herbert Stuhlberg ihre Chancen zum Torschuss bekämen. Doch in der 6. Min. hatte zuerst Yannik Stein seine erste große Torchance, als er von links in den Strafraum eindringend den Ball knapp am langen Pfosten vorbeisetzte. Vier Min. später spielte sich Eric Henter rechts durch und passte auf Herb Stuhlberg zurück, dessen platzierter halbhoher Schuss jedoch von Torwart Dennis Kettern abgewehrt werden konnte.

Tim Jonas spielt sich durch das Mittelfeld

In der folgenden halben Stunde bestimmte die Heimmannschaft das Geschehen, während wir darauf bedacht waren, keine gefährlichen Situationen vor unserem Tor entstehen zu lassen. Dennoch kamen die Waldweiler Spieler in der 12. Min. und 17. Min. nach jeweils weiten Einwürfen zu Torchancen, als Marius Jost bzw. Philipp Schneider ihre Bälle knapp am Pfosten vorbei oder über die Latte schossen. In der 21. Min. war es wieder Yannik Stein, der plötzlich allein vor Jan Mayer stand, seinen Schuss jedoch am linken Pfosten vorbeisetzte. Wieder acht Min. später wurde er im Strafraum halbhoch angespielt und verlängerte den Ball Richtung Tor, traf jedoch nur das linke Aluminiumdreieck.

Unser Team war in dieser Spielphase v.a. mit Abwehrarbeit beschäftigt, ihm gelangen jedoch durch Ballgewinne im Mittelfeld gute Pässe in die Spitze. Bei einem dieser Angriffe wurde Dominik Bosl in der 36. Min. gefoult, den von Herb Stuhlberg getretenen Freistoß blockte die Mauer zum Eckball ab, der wiederum abgewehrt wurde. Auf der anderen Seite gab es zwei Min. später ebenfalls einen Freistoß, den Noah Sutter knapp am linken Pfosten vorbeischoss.

Eric Henter ist auch von drei Gegnern nicht aufzuhalten

Einen der langen Bälle aus unserer Abwehr in die Spitze konnte die Heimmannschaft nicht weit genug klären, Kai Werner erkämpfte den Ball am Strafraum und ließ einen raffinierten Schuss los, den Torwart Dennis Kettern nur nach vorne abklatschen konnte. Eric Henter reagierte am schnellsten und schob den Ball cool ins kurze Eck. Es stand überraschend 0:1. Doch nur zwei Min. später flog ein von Jan Zender getretener Freistoß aus etwa 20 m. halbhoch ins lange Eck – Jan Mayer war gegen diesen schönen Schuss machtlos. Das war dann auch der Pausenstand.

Mit dem Wiederanpfiff des souverän leitenden saarländischen Schiris Sven Vilagos (Losheim am See) begann es zu regnen und der Hartplatz zeigte bald Pfützen, die sich im Laufe der 2. Halbzeit zu einer „Hunsrücker Seenplatte“ ausdehnten. Unsere Mannschaft übernahm nun das Kommando „auf Deck“, machte viel Druck gegen die Viererkette der SG Waldweiler, deren Trainer Uwe Wess dann auch noch das Mittelfeld nach hinten beorderte. Bis etwa zur 60. Min. konnte man immer noch von relativ regulären Platzverhältnissen sprechen, die das gute Angriffsspiel unserer Jungs nicht allzu sehr behinderten. So köpfte Lukas Kugel in der 54. Min. einen Eckball aufs lange Eck, ein Waldweiler Verteidiger rettete ebenfalls per Kopfball.

Herb Stuhlberg nimmt Maß bei einem Freistoß

In der 58. Min. überspielte der immens starke Eric Henter auf dem Weg in den Strafraum drei Mann, sein Schuss wurde knapp vor dem Tor jedoch noch abgeblockt. Auch Dominik Bosl bekam in der 60. Min. eine gute Chance, sein Schuss flog knapp am Tor vorbei. Tim Jonas hatte eine schön herausgespielte Chance, als er an vier Verteidigern vorbeiging, dann aber den Ball in einer Wasserpfütze verlor. Lucas Bergmann bekam in der 67. Min. einen Abpraller auf den Schuh, Torwart Kettern wehrte den Schuss ab, Dominik Bosl rutschte beim Versuch, den Ball noch zu erreichen, aus und landete auf seinem verlängerten Rücken. So erging es den meisten Spielern, deren schmutzig-nasse Trikots inzwischen vom intensiven Kampf um jeden Ball zeugten.

Mätti Kugel legte in der 73. Min. all seine Kraft in einen direkten Torschuss, Torwart Dennis Kettern blockte den Ball jedoch per Fußabwehr ab. In der 80. Min. erhielten die Waldweiler einen Freistoß am Strafraum, den Jan Zender jedoch zur großen Enttäuschung der sehr fairen und gastfreundlichen Waldweiler Fans in die Mauer schoss. Danach gab es eine kritische Situation, als Fabian Schmidt seinem Gegenspieler Yannik Stein etwas zu dicht auf den Leib rückte, der ließ sich allerdings zu theatralisch hinfallen und veranlasste seinen Trainer zu lautstarkem Protest; Schiri Vilagos ließ jedoch weiterspielen und beließ es bei einer Ermahnung des Coaches.

Die letzten zehn Min. waren geprägt von verlorenen und verschossenen Bällen, nur in der 90. Min. musste unser  gerade eingewechselter René Heß mit Rot vom Platz, weil er einem Gegenspieler, der ihn gefoult hatte, einen Schlag verpasst hatte. Das war die einzige Karte an diesem verregneten Spätnachmittag, der uns mit dem verdienten Unentschieden und dem Unentschieden der Franzenheimer gegen Ayl – Dank an unsere Sportfreunde aus Franzenheim/Pellingen und ihren Trainer Raimund Lutz – in die endgültige Sicherheit des Verbleibs in der Kreisliga B Trier/Saar entließ.

Entsprechend der Jubel unserer Spieler und Fans und die Glückwünsche an Michael Jakobs und Fabian Schmidt, die das mit ihren taktischen und spielerischen Anweisungen und motivierenden Ansprachen möglich gemacht hatten. Dank auch an alle unsere Spieler, die heute und v.a. in der Rückrunde gezeigt haben, dass in ihnen mehr steckt, als man oft genug gemeint hatte. Dank auch an die treuen Fans, die die Mannschaft auf dem nicht immer einfach zu ertragenden Weg durch die abgelaufene Saison begleitet haben. Nicht zuletzt auch Dank an die Betreuer, den Platzwart und die guten Geister im Vereinshaus, die dafür sorgen, dass alles seinen richtigen Gang geht.

Ab heute geht es in die verdiente Spielpause zwischen der alten und neuen Saison. Erinnert werden soll jedoch noch an die Termine des 1./2. Juni mit dem Jugend- und Elferturnier sowie des 14./15. Juni mit dem traditionellen Beachvolleyballturnier auf dem „Goldkäulchen“, zu denen wir alle Freund*innen und Fans herzlich einladen mit uns, ihrem SV „Tälchen“ Krettnach, zu feiern.

Mannschaftsaufstellungen

SG Waldweiler: Dennis Kettern, Jan Zender, Peter Weber, Simon Schmitt, Noah Sutter (65. Hornetz L.), Nils Hornetz (90. Willems), Marius Jost, Yannik Stein, Mario Kettern , Philipp Schneider (70. Philippi), Simon Marx

Auswechselspieler: Mario Maßmann, Fabio Willems, Julian Philippi, Lukas Hornetz, Fabian Marx

SV „Tälchen“ Krettnach: Jan Mayer, Kai Werner, Lukas Kugel, Fabian Schmidt, Matthias Kugel, Dominik Bosl, Lucas Bergmann, Eric Henter, Tim Jonas (87. Heß), Herbert Stuhlberg (58. Faber), Robert Seipelt (80. Molitor)

Auswechselspieler: René Gerhards, Moritz Faber, Maximilian von Rötel, Dieter Junk, Justin Molitor, René Heß

Karten: Heß (rot)

Schiedsrichter: Sven Vilagos (Losheim am See

 

1. Mannschaft – Fünf Tore, aber noch keine Entscheidung im Tabellenkeller …

So, 12 Mai 2019 von

Andy Decker erzielt in perfekter Schusshaltung das 1:0

Das Spiel hätte heute statt 5:1 durchaus auch 10:1 für unser Team ausgehen können, aber da das Torverhältnis in den unteren Ligen in der Frage von Auf- oder Abstieg keine Rolle spielt, wäre eine höhere Torausbeute auch egal gewesen. Wichtig war überhaupt der Sieg über eine Aacher Mannschaft, die im ganzen Spiel zwei Torchancen, von denen sie eine verwertete, und zwei Eckbälle hatte und sich spätestens nach dem 3:0 schon aufgegeben zu haben schien. Und bei uns zeigten sich heute der Wille und die Fähigkeiten, die wir am letzten Sonntag in Temmels so vermisst hatten.

Herb Stuhlberg leitet einen der zahlreichen Angriffe ein

Schon in der 2. Min. erspielte sich unsere Mannschaft von hinten heraus eine große Chance: Über den seit vielen Spielen sehr überzeugenden Dominik Bosl und den eifrigen Herb Stuhlberg kam der Ball zum durchstartenden Mätti Kugel, der von der Grundlinie auf Lucas Bergmann zurücklegte, dessen Schuss jedoch in den blau-weißen Himmel ging. Aber in der 9. Min. war es soweit: Kai Werner schlug einen weiten Ball auf Andy Decker, der an der Strafraumgrenze den Ball ungestört annehmen konnte und zum 1:0 ins lange Eck verwandelte. Mätti Kugel, der sich immer wieder in den Strafraum vorkämpfte, war dann in der 17. Min. zur Stelle und schob einen von Torwart Daniel Wagner abprallenden Ball ins Tor – doch Schiedsrichter Henri Major hatte wegen Abseits etwas dagegen und entschied auf Freistoß vom Tor.

Und dies war der 2. Streich: Lucas Bergmann erzielt das 2:0

Es war wieder Mätti Kugel, der in der 28. Min. Lucas Bergmann elegant bediente, dessen platzierter Schuss von Torwart Daniel Wagner um den Pfosten gedreht wurde. Eine Min. später flog Andy Deckers Schuss, der von Herb Stuhlberg geschickt angespielt worden war, knapp über die Querlatte. In der 33. Min. gelang dann Lucas Bergmann, der weite Wege rund um den Strafraum machte, das 2:0 nach Zuspiel von Andy Decker über Dominik Bosl, der den Ball zwischen zwei Verteidigern für Lucas aufgelegt hatte. Andy selbst hätte in der 45. Min. frei vor dem Tor auf 3:0 erhöhen können, doch im Sprint trat er auf den Ball, der ihm danach versprang. So ging es mit dem 2:0 in die Pause. Übrigens hatte unser Torwart Jan Mayer eine sehr ruhige Halbzeit erlebt, kein einziger gefährlicher Schuss kam auf sein Gehäuse.

Dominik Bosl im Kampfmodus wird hier noch durch ein Foul gestoppt

Wie schon im Derby gegen Franzenheim war Dominik Bosl nach Beginn der 2. Spielhälfte voll Adrenalin, als er gerade mal vier Min. nach Wiederanpfiff nach Querpass Mätti Kugels das 3:0 erzielte. Und wieder vier Min. später belohnte sich Eric Henter, der auf der linken Seite durch seine schnellen Dribblings die Aacher Verteidiger ein fürs andere Mal in Verlegenheit und zu teils rüden Fouls gegen sich brachte, mit dem 4:0, als er einen aufs lange Eck gezirkelten Ball von Lucas Bergmann über die Linie drückte. Auch Mätti Kugel konnte sich für seine überzeugende Leistung in dieser Saison mit einem Tor belohnen, als er einen Pass von Andy Decker in der 62. Min. aufnahm und Torwart Daniel Wagner keine Chance ließ.

Eric Henter hat gerade das 4:0 geschossen

Von diesem Zeipunkt an begann unser Team das sichere Ergebnis zu verwalten, ließ der SG Aach mehr Spielraum, die nun auch begann unserem Strafraum näher zu rücken und einen Ballverlust in der 67. Min. zum ersten Schuss auf unser Tor durch Jannik Spang zum 5:1 nutzen konnte. Zwei Min. später flog ein zweiter Schuss auf Jan Mayers Tor, den dieser gerade so mit einer Hand aus dem Tordreieck fischen konnte. In dieser Phase hatten die Aacher auch zwei Eckbälle, die jedoch ohne Folgen blieben. Unsere Jungs beschränkten sich auf schnelle Konter über die Flügel, bei denen in dieser Reihenfolge in den letzten 20 Min. wieder Mätti Kugel, Dominik Bosl, Andy Decker, Kai Werner und Justin Molitor ihre guten Torchancen hatten, aber nicht verwerten konnten, auch weil Torwart Daniel Wagner manchen Schuss abwehren konnte.

Torwart Daniel Wagner hält den Ball vor unseren Stürmern fest

Mit diesem Sieg hat unsere Mannschaft 27 Punkte auf dem Konto und hält den 10. Tabellenplatz, jedoch sind Nittel und Ayl nach ihren heutigen Punktgewinnen nur jeweils zwei Punkte hinter uns, sodass es am letzten Spieltag zum Showdown um einen möglichen Relegationsplatz kommt. Unser letztes Spiel findet gegen die SG Waldweiler statt, das wir am besten für uns entscheiden sollten, um mit der Relegation nichts zu tun haben zu müssen. Unser Team hat die Power und genügend Fähigkeiten, diese Aufgabe zu lösen. Wenn alle Spieler unverletzt bleiben und am nächsten Samstag zur Verfügung stehen, dann könnte diese Saison so glücklich beendet werden wie die beiden vorangegangenen auch. Unsere Fans werden unsere Mannschaft im Hunsrück mit allen Kräften unterstützen.

Mannschaftsaufstellungen:

SV „Tälchen“ Krettnach: Jan Mayer, Kai Werner, Lukas Kugel, Andreas Decker, Fabian Schmidt, Matthias Kugel, Dominik Bosl, Lucas Bergmann, Eric Henter (78. Molitor), Herbert Stuhlberg (60. Heß), Dieter Junk (74. von Rötel)

Auswechselspieler: René Gerhards, Maximilian von Rötel, Justin Molitor, René Heß, Eric Reichardt

Karten: Kugel M. (gelb)

SG Aach: Daniel Wagner, Tobias Brand, René Senger, Nicolas Spang, Michael Schwarz, Kevin Patrick Endres, Nino Tuttolani, Sebastian Schneider (42. von dem Broch), David Hufer (82. Lehmann), Jannik Spang, Lennart Zang (60. Leibrock)

Auswechselspieler: Jonas Lehmann, Christian Leibrock, Leon von dem Broch, Simon Schneider, Nico Mattes, Jens Jakobi

Karten: Brand, Schwarz, Spang (gelb)

Schiedsrichter: Henri Major (Trier)

1. Mannschaft – An der Obermosel hingen heute die Trauben zu hoch …

So, 05 Mai 2019 von

Lucas Bergmann im Luftkampf mit Patryk Maciuch

Warum kehrte unsere Mannschaft heute statt mit einem Sieg oder wenigstens einem Unentschieden mit einer 3:1 Niederlage von der Obermosel zurück? Darauf wusste der technisch versierte, das Nitteler Spiel klug leitende sowie trotz seines „Alters“ von 35 Jahren immer noch schnelle Manuel Kugel eine treffende Antwort: „Wir haben heute den Sieg mehr gewollt als die Krettnacher.“ Womit alles v.a. über die 2. Halbzeit dieses Spiels gegen den Abstieg gesagt war, in der sich das kämpfende und sich unablässig puschende Nitteler Team gegen unsere verunsicherte, deshalb viele individuelle Fehler produzierende und letztlich sich selbst aufgebende Mannschaft durchsetzte.

Robert Seipelt dringt in den Nitteler Strafraum ein

Dabei sah es bis zur 40. Min. gar nicht nach einer Niederlage aus – im Gegenteil. In den ersten 20 Min. hatten sich beide Teams abgetastet, man beobachtete ein verteiltes Spiel v.a. im Mittelfeld, wo ein eher gemächliches Tempo aufgelegt wurde. Somit waren in diesen Minuten beide Torhüter auch fast arbeitslos, was gegnerische Angriffe anbelangt. In der 21. Min. hätte jedoch das 0:1 für uns fallen müssen: Lucas Bergmann schoss platziert aus 16 m., den Flatterball konnte Torwart Luca Stern nur nach vorne zu Andy Decker abwehren, dessen Schuss aber übers Tor ging.

Andy Decker hebt den Ball über Tom Rene Schmit

Die zweite große Chance für uns gab es in der 32. Min.: Andy überspielte Tom Rene Schmit im Strafraum, Luca Stern wehrte den harten Schuss mit dem Fuß ab, der Ball flog zu Robert Seipelt, dessen Kopfball der Torwart gerade noch vor der Torlinie herunterpflücken konnte. In dieser Phase bauten wir ein  überlegenes Spiel auf, das in der 37. Min. durch das 0:1 belohnt wurde: Robert Seipelt hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt und halbhoch in die Mitte geflankt, wo Andy Decker zur Stelle war und den Ball ins Netz schoss.

Kai Werner flankt in den Nitteler Strafraum

Dieses Tor war wie eine Art Weckruf für die Heimmannschaft, die in der 42. Min. ihren ersten, aber sehr gefährlichen Torschuss abgab: Manuel Kugel flankte ungehindert auf Jan Dixius, dessen Kopfball Jan Mayer festhielt. Eine Min. später musste er jedoch den Ball aus dem eigenen Netz holen: Wieder Manuel Kugel schlug einen Eckball vor unser Tor, wir brachten den Ball nicht aus der Gefahrenzone, und aus dem Gewühl heraus erzielte Carl Duncan Leslie das 1:1. Das war auch der Halbzeitstand und alles wieder offen.

Jan Mayer fischt einen Freistoß aus der Torecke

Der Ausgleichstreffer so kurz vor der Pause beflügelte die SG Nittel von Beginn der 2. Halbzeit an: In der 48. Min. schlug Manuel Kugel einen Freistoß in unseren Strafraum, Patryk Maciuch köpfte den Flankenball übers Tor. Niko Buchheit startete in der 52. Min. einen Sololauf auf der rechten Seite und wollte unseren Torhüter Jan Mayer überspielen, dieser bekam noch die Hand an den Ball, der zur Ecke rollte. Nun witterten die Nitteler Morgenluft und starteten verstärkt Angriffe, während unsere Jungs kaum mehr vors gegnerische Tor kamen.

Dominik Bosl versucht sich an der Außenlinie durchzusetzen

Es war dann der an diesem Tag überragend auftretende Manuel Kugel – der übrigens vor vielen Jahren für unser Tälchenteam unter Trainer Jürgen Kugel so manches Tor geschossen hat – , der in der 54. Min. von links in den Strafraum eindrang und von Luki Kugel von den Beinen geholt wurde. Den fälligen Elfmeter verwandelte der Gefoulte zum 2:1, aber auch da hatte Jan Mayer noch seine Hand am platziert geschossenen Ball, konnte das Tor jedoch nicht verhindern. Und damit nicht genug: Jan Dixius nutzte in der 61. Min. individuelle Fehler in unserer Abwehr und schoss den Ball zum 3:1 ins Netz.

Die SG Nittel blieb weiter am Ball und hätte nun ihrerseits noch einige Chancen gehabt, das Resultat zu erhöhen, wenn nicht Jan Mayer mehrfach und auch Luki Kugel den Ball am Überschreiten der Torlinie gehindert hätten. In der 67. Min. hatte z.B. Patrick Leisen nach einem Querpass von links die Chance, das Spielgerät ins leere Tor zu schieben, doch ihm versagten die Nerven.

Luca Stern wehrt einen Freistoß von Andy Decker ab

Und wo blieben unsere Jungs in dieser Spielphase? Sie versuchten es v.a. mit langen Bällen in den gegnerischen Strafraum, doch die Nitteler Abwehr und Torwart Luca Stern waren unüberwindlich. Es fehlte nicht an Einsatzwillen, aber am heutigen Nachmittag an Durchsetzungsfähigkeit. So gingen viele zweite Bälle verloren, auch Standards verpufften wirkungslos. Die SG dagegen kämpfte verbissen um den Sieg, der ihnen wertvolle Punkte gegen den drohenden Abstieg bescherte, Punkte, die auch uns gut getan hätten.

Kein Durchkommen gegen eine massive Nitteler Abwehr

Was den Berichterstatter in der 2. Halbzeit jedoch auch auffiel, war die negativ aufgeladene Stimmung in unserem Team. Nur Luki Kugel versuchte immer wieder seine Kameraden aufzurütteln, doch seine Rufe erreichten nur wenige seiner Mitspieler. Warum es soweit gekommen war, bleibt ein Rätsel. Wie wichtig es ist, jede auch noch so geringe geglückte Aktion mit einem Lob zu begleiten, jeden Fehler mit einer Aufmunterung zu relativieren, das zeigten in der 2. Halbzeit unsere Gegner.

Noch ist nichts verloren, doch unsere Mannschaft sollte sich ein Beispiel an der SG Nittel nehmen, wenn wir die zwei letzten Spiele der Saison absolvieren. Schon gleich am nächsten Sonntag geht es im letzten Heimspiel gegen die SG Aach um einen Konkurrenten aus dem unteren Tabellendrittel, der sich ebenfalls mit allen Kräften gegen uns zur Wehr setzen wird. Dass unser Team ebenfalls über Kraft und Fähigkeiten zu siegen verfügt, sollte es seinen treuen Zuschauern beweisen als Wiedergutmachung für eine enttäuschende Leistung am heutigen Nachmittag.

Mannschaftsaufstellungen

SG Nittel: Luca Stern, Carl Duncan Leslie (89. Kloß), Jan Dixius, Michael Wietor, Patrick Leisen, Michel Philipps, Niko Buchheit, Patryk Maciuch, Manuel Kugel (85. Picko), Tom Rene Schmit, Nicolas Weber (57. Kohns)

Auswechselspieler: Bastian Kramp (ETW), Felix Peter, Sven Kloß, Yannick Kohns, Kevin Picko

Karten: Leslie, Kugel (gelb)

SV „Tälchen“ Krettnach: Jan Mayer, Kai Werner, Lukas Kugel, Andreas Decker, Fabian Schmidt, Dominik Bosl, Lucas Bergmann, Moritz Faber, Herbert Stuhlberg (55. Nico Reuter), Dieter Junk, Robert Seipelt (87. Molitor)

Auswechselspieler: René Gerhards (ETW), Nico Reuter, Maximilian von Rötel, Justin Molitor

Karten: Kugel, Bosl (gelb)

Schiedsrichter: Veron Besiri (Trier)

1. Mannschaft – Klare, doch zu hohe Niederlage gegen zukünftigen Meister

So, 28 Apr 2019 von

Domink Bosl und Mätti Kugel im Zusammenspiel

Es war eine etwas irreelle Situation nach Spielende am Rande des Spielfeldes: Während die Wasserliescher glücklich, wenn auch relativ ruhig feierten, saßen unsere Jungs gar nicht so deprimiert vor ihrer Kabine, wie man es eigentlich nach der klaren 1:5 Niederlage erwartet hätte. Die mögliche Erklärung: Dieses Schlussergebnis ist zwar eindeutig, spiegelt jedoch nicht den gesamten Spielverlauf wieder. Dies betonte auch Wasserlieschs Trainer Carlo Lambert nach dem Schlusspfiff, als er nach der Bedeutung dieses Sieges für die Schlussphase der Saison gefragt wurde. Man müsse noch viel arbeiten und dürfe sich nicht von den fünf Toren täuschen lassen, denn insgesamt sei der Sieg über unser Team doch etwas zu hoch ausgefallen. Womit wir bei unserer Mannschaft wären.

Kai Werner spielt sich auf der linken Seite durch

Eine halbe Stunde hielt unsere Elf dem eingespielten, mit einigen Klasse-Spielern bestückten Wasserliescher Team Stand, zeigte eine gute Mittelfeld- und Abwehrleistung und fand auf fast jeden Spielzug eine angemessene Antwort. Die Wasserliescher bevorzugten dabei ein genaues und variables Flachpassspiel und setzten auf die Schnelligkeit ihrer Angreifer. Dass dagegen unsere Angreifer, v.a. Eric Henter, diesmal auf der rechten Seite, bis dahin kaum zum Zuge kamen, konnte somit nicht erstaunen. In der 29. Min. fiel dann das 0:1 durch eine Einzelleistung des überzeugenden Daniel Bobinets, dessen Schuss von der Strafraumgrenze im linken oberen Toreck einschlug. In der 32. Min. traf Kevin Bernards Schuss nach einem Abwehrkopfball von Luki Kugel das linke Tordreieck, von wo der Ball ins Aus flog.

Vielbeinige Abwehr der Wasserliescher gegen Dominik Bosl

In der 35. Min. verzeichneten die zahlreichen Zuschauer die erste gute Chance unseres Team, als sich Dominik Bosl im Mittelfeld durchsetzte, nach links auf Maximilian von Rötel passte, der Eric Henter einsetzte, dessen Schuss jedoch zu unserem ersten Eckball abgeblockt wurde. Es war wieder Daniel Bobinets, der einen weiten Pass auf die linke Seite kurz vor der Eckfahne erwischte, im Fallen den Ball in den Strafraum schlug, der gegen den Innenpfosten prallte und dann vom guten Torwart Jan Mayer aufgenommen werden konnte. Dominic Mainzer schubste dann in der 42. Min. nach einem Eckball Luki Kugel weg und setzte seinen Kopfball zum 0:2 ins Netz. Leider fehlte dem ansonsten souverän leitenden Schiri  Simon Schömann (Pölich) in dieser Situation der nötige Überblick.

Jan Mayer fängt den Ball vor drei Wasserlieschern

Nach der Halbzeitpause begann unser Team mit viel Druck und erspielte sich innerhalb von 10 Minuten drei große Torchancen: Eric Henter wurde in der 46. Min. rechts von Andy Decker schön freigespielt, seinen scharfen Querpass auf den langen Pfosten konnte Maximilian von Rötel nicht mehr erreichen. Andy Decker nahm in der 49. Min. einen Ball, von Herbert Stuhlberg zugespielt, auf und setzte ihn aus ca. 20 m. nur knapp übers Wasserliescher Tor. Und in der 55. Min. gab es sogar eine Doppelchance zum Anschlusstreffer, als die in bisher jedem Spiel überzeugenden Dominik Bosl und Eric Henter jeweils das Tor knapp verfehlten.

Moritz Faber flankt vors Tor

Es kann nach den verpassten Torchancen auf unserer Seite unter die Kategorie „Pech gehabt!“ eingeordnet werden, dass wieder ein Standard zum 0:3 führte: Nach einem Eckball durch Mike Herresthal in der 63. Min. war Marvin Meyer zur Stelle und erzielte per Kopfball sein Tor. Und zwei Min. später war es der technisch versierte und schnelle Philipp Seer, der den Ball im Fünfmeterraum ebenfalls per Kopfball zum 0:4 in die Maschen setzte. Es spricht für die Moral unseres Teams, dass es sich auch nach diesem klaren Rückstand weiter offensiv bemühte und immer wieder durch Eric Henter, Andy Decker, Mo Faber, die Verteidiger Mätti Kugel und Kai Werner gefährliche Situationen vor dem Wasserliescher Tor heraufbeschwor.

Der Ball auf dem Weg zu Andy Deckers 1:4

So fiel verdientermaßen in der 78. Min. ebenfalls nach einem Eckball das 1:4 durch Andy Decker, der den von Luki Kugel abgelenkten Ball mit dem Oberkörper über die Linie brachte. Es war wieder Dominik Bosl , der in der folgenden Min. seinen Schuss nur ganz knapp am linken Torpfosten vorbei ins Aus setzte. Den Schlusspunkt in diesem Spiel setzte dann jedoch ein Wasserliescher: Der eingewechselte Marc Schmid dribbelte in der 81. Min. an drei Gegenspielern vorbei und überwand Torwart Jan Mayer zum – wie gesagt – zu hoch ausgefallenen 1:5.

Mit nur zwei gelben Karten wegen „taktischen Foulspiels“ ging dieses durchaus faire und interessante Spiel zu Ende. Für uns bedeutet das, dass wir die zum endgültigen Klassenerhalt nötigen Punkte in den folgenden drei Spielen gegen Nittel, Aach oder Waldweiler einfahren müssen – eine nicht einfache, doch lösbare Aufgabe für Fabian Schmidt, Michael Jakobs und ihre Jungs.

Mannschaftsaufstellungen

SV „Tälchen“ Krettnach: Jan Mayer, Kai Werner, Lukas Kugel, Andreas Decker, Fabian Schmidt, Matthias Kugel, Dominik Bosl, Moritz Faber, Eric Henter, Maximilian von Rötel (80. Justin Molitor), Herbert Stuhlberg

Auswechselspieler: Matthias Gorgeneck, Dieter Junk, Justin Molitor, Lukas reuter, René Gerhards

Karten: Stuhlberg (gelb)

SV Wasserliesch/Oberbillig: Florian Gottlieb, Julian Schaak, Dominic Mainzer, Julius Jost, Kevin Bernard, Daniel Bobinets, Michael Adam (82. Eric Jacoby), Marvin Mayer (65. Marc Schmid), Philipp Seer (75. Julian Jakobs), Daniel Ludwig, Mike Herresthal

Auswechselspieler: Julian Jakobs, Eric Jakoby, Marc Schmid

Karten: Mainzer (gelb)

Schiedsrichter: Simon Schömann (Pölich)

 

 

2. Mannschaft – Unsere Zweite in einer Fotoserie vom gestrigen Spiel

So, 21 Apr 2019 von

Marcel bringt die Belohnung für unsere Spieler

 

Eric ist immer dabei

Da freut sich Milli und der Torwart ärgert sich …

Auch auf Zimbo ist immer Verlass!

Die Abwehr mit Eric und Simon vor Torhüter Sven Schneider hält …

Nico und David überspielen die Freudenburger Abwehr …

Daniel kämpft um den Ball …

 

1. Mannschaft – Andy Decker legt zwei Ostereier ins Freudenburger Netz

So, 21 Apr 2019 von

Eric Henter und Lucas Bergmann im gekonnten Zusammenspiel

Ein recht kurioses Fußballspiel sahen die Zuschauer am Rande des Niedermenniger Grüns am heutigen Karsamstag. Die Gäste kamen mit der Empfehlung eines zweiten Tabellenplatzes und der Absicht, mit einem Sieg Tabellenführer Wasserliesch im Fernduell unter Druck zu setzen. Unsere Mannschaft wollte die knappe Niederlage in Schoden wieder gutmachen und setzte dabei auf Kampfgeist und spielerisches Vermögen. Beides hätte das Spiel nun nicht so kurios gemacht, wenn nicht Schiri Sami Rasani (Kell am See) eine recht fragwürdige Leistung an diesem Samstag abgeliefert hätte. Und dies nicht nur mit einem gegebenen Tor, das tatsächlich keines war.

Lucas Bergmann allein vor Torwart Carl

Das Spiel begann recht flott von beiden Seiten. Schon in der 5. Min. konnte sich Lukas Kugel nur mit einem Foul gegen einen Freudenburger helfen, den Freistoß kurz vor dem Strafraum setzte Christian Repplinger hoch über die Latte. In der 9. Min. erlief sich Kai Werner einen langen Freudenburger Pass auf der rechten Seite, hob den Ball elegant über seinen Gegenspieler nach vorne – doch Tim De Bie luchste ihm das Spielgerät ab und versenkte dieses halbhoch im langen Eck. Es stand 0:1. In der 12. Min. gab es die erste große Chance für uns: Der wieder sehr eifrige Lucas Bergmann nahm Tobias Weinandy den Ball ab, steuerte allein aufs Tor zu, schoss hart – doch Torwart David Carl fischte den Ball aus dem langen Eck. Das war für die folgenden 20 Min. der letzte Torschuss aus unseren Reihen.

Die Zeit dazwischen war von intensivem Kampf zwischen beiden Strafräumen geprägt – nicht schön anzusehen, weil seit der 13. Min., als Tim Schu unser Tor knapp verfehlt und Christian Repplinger seinen Kopfball über die Latte gesetzt hatte, echte Torszenen fehlten. Das änderte sich in der 28. Min., als wieder Christian Repplinger knapp am Tor vorbeischoss und unser Mätti Kugel nach einer schönen Kombination zwischen Mo Faber und Lucas Bergmann zum Schuss kam, den Torhüter David Carl jedoch festhielt. In der 39. Min. später klingelte es dann doch in unserem Tor: Nach einer sehr gelungenen Ballstafette über sechs Spieler quer übers Spielfeld kam der Ball zum frei stehenden Fabrice Michel, der aus fünf Metern Jan Mayer, der noch die Hand an den Ball bekam, zum 0:2 überwand.

Mätti Kugel setzt sich auf der rechten Seite durch

Recht überraschend fiel dann das 1:2 durch Andy Decker, der aus ca. 20 m. abzog, der Ball flog leicht abgelenkt durch Torhüter David Carl an die Unterkante der Latte und von dort etwa einen halben Meter vor die Torlinie, Schiri Sami Rasani pfiff energisch – und gab zur allgemeinen Überraschung Tor! Die berechtigten Proteste der Freudenburger nutzten nichts: Es stand 1:2. Hoffnung keimte auf unserer Seite auf, denn dieser „Treffer“ war wirklich glücklich zustande gekommen. Der durch die Proteste sehr verunsicherte Schiri ließ sogar mehrere grobe Fouls v.a. an Eric Henter ungeahndet, gab dafür unserem Fabian Schmidt wegen eines recht harmlosen Fouls die gelbe Karte.

Nach der Pause setzte unser Team verstärkt auf Offensive, Freudenburg jedoch begann mehr oder weniger den Spielstand zu verwalten und sein Heil in gelegentlichen, wenn auch gefährlichen Kontern zu suchen. In der 51. Min. nahm Lucas Bergmann einen genauen Pass vom wie schon in Schoden bärenstarken Dominik Bosl auf, überlief seinen Gegenspieler und steuerte allein auf Torhüter Carl zu, wurde dann jedoch noch gestoppt. Zwischen der 63. und 65. Min. hatte dann Freudenburg drei große Torchancen, die das Spiel hätten entscheiden können: Marius Carl, Tim De Bie sowie Timo Thinnes, die entweder das Tor verfehlten oder an unserem reaktionsstarken, seine alte Sicherheit wiederfindenden Jan Mayer scheiterten.

Dominik Bosl wird gerade noch gestoppt

Die Auswechslung des ungewohnt statisch wirkenden Herbert Stuhlberg durch Dieter Junk läutete eine weitere Sturm-und-Drang-Phase unserer Jungs ein. Der Eingewechselte nahm in der 68. Min. einen im Fallen durchgesteckten Pass des erneut absolut überzeugenden Eric Henter auf, schoss, doch Torwart Carl lenkte den Ball per Fußabwehr zur Ecke ab. Eric Henter war an der nächsten großen Torchance beteiligt, als er per Hackentrick Kai Werner freispielte, dessen Schuss jedoch in den blauen Himmel ging. Doch auch die Freudenburger hatten noch Chancen, das nun hin und her wogende Spiel zu entscheiden: In der 73. Min. versuchte Kim Schu, mit einem Lupfer über Jan Mayer das Tor zu erzielen, doch sein Ball ging drüber. Fabian Stahl und erneut Kim Schu versuchten in der 79. Min. ihr Torglück, doch Jan Mayer war nicht zu überwinden.

Andy Decker hebt den Ball in den Strafraum

Im Gegenzug ging Dominik Bosl energisch durch, passte quer auf Andy Decker, dem der Ball jedoch vom Schuh ins Toraus versprang. Das wäre der Ausgleich gewesen!! Unsere Mannschaft setzte nun alles auf eine Karte, Trainer Michael Jakobs beorderte drei Angreifer nach vorne, darunter den für den ausgepowerten Lucas Bergmann eingewechselten Youngster Niklas Faber, der sein erstes Spiel für die 1. Mannschaft machte. Die Freudenburger konnten sich nun mehr und mehr nur noch mit Fouls helfen, es traf dabei erneut hart Eric Henter, aber auch da hatte der überforderte Schiri Rasani wohl vergessen, dass er eine gelbe Karte zur Ahndung solcher Fouls besaß.

Eine Spielertraube beglückwünscht Andy zum Ausgleich

Nun häuften sich die Großchancen für uns, die Freudenburger besaßen kaum mehr die Kraft, sich gegen unsere im Minutentakt anrollenden Angriffe zu wehren und versuchten mit weiten Befreiungsschlägen den Ball aus der Gefahrenzone zu befördern. Doch prompt kam der Ball zurück, und in der 86. Min. vergaben kurz nacheinander Andy Decker, Eric Henter und Niclas Faber drei Torchancen aus dem Gewühl im Fünfmeterraum heraus. Eine Min. später fiel dann jedoch der höchst verdiente Ausgleich für unsere Tälchen-Elf: Einen Eckball verlängerte Niklas Faber mit dem Kopf auf den halbrechts stehenden Andy Decker, der platziert halbhoch ins lange Eck zum 2:2 traf. Großer Jubel auf dem Feld und natürlich unter den Fans unserer Mannschaft, die seit Mitte der 2. Halbzeit unsere Jungs lautstark unterstützt hatten.

Es war heute ein nicht immer besonders ansehnliches Spiel, doch spannend war es und geprägt von unserer tapfer kämpfenden Mannschaft, die die zeitweise Überlegenheit der Freudenburger durch nie aufgebenden Einsatz kompensieren konnte. Doch von dem Moment an, als die Gäste begannen, ihr Spiel zu verlangsamen, um den Vorsprung über die Zeit zu bringen, kam unser Team mehr und mehr ins Spiel und erzielte so das absolut verdiente Unentschieden. Kurios war das Spiel dazu durch die seltsame Leistung des sehr unsicheren Schiris, angefangen vom gegebenen, aber nicht erzielten Tor bis zu anderen seltsamen Entscheidungen, die unseren sonst so ruhigen Michael Jakobs zu wütenden Protesten brachten, weil der nach harten Fouls um die Gesundheit seiner Spieler fürchtete.

Am nächsten Samstag erwarten wir den Tabellenführer SV Wasserliesch bei uns daheim, dem wir einen ebenso heißen Kampf wie heute gegen Freudenburg versprechen wollen. Voraussetzung ist jedoch, das Training von Michael Jakobs am kommenden Dienstag und Donnerstag zu nutzen, um dem Tabellenführer Paroli bieten zu können.

Mannschaftsaufstellungen

SV „Tälchen“ Krettnach: Jan Mayer, Kai Werner, Lukas Kugel, Andreas Decker, Fabian Schmidt, Matthias Kugel, Dominik Bosl, Lucas Bergmann (75. Niklas Faber), Moritz Faber, Eric Henter (89. Simon Schmitt), Herbert Stuhlberg (65. Dieter Junk)

Auswechselspieler: Simon Schmitt, David Gerten, Dieter Junk, Niklas Faber, Lukas Reuter

Karten: Schmidt (gelb)

SV Freudenburg: David Carl, Tim De Bie, Fabrice Michel, Marlin Scheid (57. Fabian Stahl), Kim Schu, Christian Repplinger, Landry Baroni, Timo Thinnes (74. Lukas Sebastian), Marius Carl, Tobias Weinandy, Simon Lessel

Auswechselspieler: Florian Zehren, Lukas Sebastian, Fabian Stahl

Schiedsrichter: Sami Rasani (Kell am See)

 

Ein lebendiger Verein: junge Leute im Vorstand und neue Ehrenmitglieder

Di, 16 Apr 2019 von

Der Vorstand des SV „Tälchen“ Krettnach hatte zur Jahreshauptversammlung eingeladen, der zahlreiche Mitglieder ins Vereinshaus gefolgt waren. Präsidiumssprecher Bernd Marx begrüßte diese und dankte zunächst allen Trainern, Betreuer*innen, Spieler*innen, Schiedsrichtern, Platzkassierern, dem Platzwart, Sponsoren und Helfer*innen, ohne die ein Verein wie der SV Krettnach nicht bestehen könne. Er dankte auch dem Vorstand für die gute Zusammenarbeit. Zwei erfahrene Schiedsrichter, Michael Maxheim und Alexander Rausch, seien für den Verein tätig; von ihnen fungiert Alexander Rausch als Lehrwart. Bernd Marx betonte, dass es das Bestreben des Vereins sei und bleibe, weiterhin eigenständig zu sein, solange dies sportlich möglich ist.

Der erste Geschäftsführer Michael Reuter ging in seinem Tätigkeitsbericht zunächst auf die sportliche Situation der beiden Seniorenmannschaften ein und stellte fest, dass die 1. Mannschaft von den Spielergebnissen her noch Wünsche offen lasse. Die 2. Mannschaft habe man wegen des Weggangs einiger Spieler auf ein 9-er Team reduzieren müssen. Dennoch müsse man mit Geduld und Einsatz die Zukunft planen, da man den vorhandenen talentierten Jugendspielern eine sportliche Perspektive im Verein bieten wolle. Die Mitgliederzahl stehe konstant bei 400 Mitgliedern, die Finanzsituation stelle sich positiv dar, sodass man Investitionen in Material für den Spielbetrieb und in eine hochwertige Innenausstattung für den Pavillon tätigen konnte.

Jugendleiter Andreas Faber berichtete, dass der Verein in der JSG Saar-Mosel 68 Spieler, d.h. 41,7 % aller Spieler der JSG, für alle Mannschaften gemeldet habe. Man plane am ersten Juni-Wochenende ein Jugend- u Elfer-Turnier. Der Jugendleiter dankte den Betreuer*innen und Jugendtrainern, von denen sich vier durch Lehrgänge auf die Prüfung zum Trainer-C-Schein vorbereiteten.

Für die Abteilung Breitensport berichtete Ulrich Müller, dass die Damen-Volleyballmannschaft in der Bezirksliga Trier eine gute Rolle spiele. Die Mädchen-Volleyballgruppe von 14 Mädchen unter ihren Trainern Franz-Josef Fisch und Michael Loch könnte ab Herbst an Meisterschaftsspielen teilnehmen. Das traditionelle Beachvolleyball-Dorfturnier werde am 14. und 15. Juni mit Mixed-Teams stattfinden. In der Damen-Gymnastik führten Fr. Fischer und Fr. Müller weiterhin Kurse durch. Ulrich Müller, der seine Aufgabe als Abteilungsleiter Breitensport nach vielen Jahren Tätigkeit abgeben wird, betonte, dass ein Verein wie der SV Krettnach eine wichtige Solidargemeinschaft darstelle, für die es sich einzusetzen wert sei. Ihm dankte die Versammlung mit lang anhaltendem Beifall.

Für die Skat-Abteilung berichtete Ralph Groß, dass man sich in der Landesliga etabliert habe, man habe weiterhin Spaß am Spiel; Ziele seien der Wiederaufstieg und die Werbung neuer Mitglieder. Auch ihm, der aus dem Präsidium ausscheidet, dankte man mit großem Applaus.

Aus Spielern der 1. und 2 Mannschaft bildete sich eine Dart-Gruppe, die regelmäßig Dart im Vereinshaus spielen möchten.

Nachdem die Kassenprüfer in ihrem Bericht eine einwandfreie Kassenführung festgestellt hatten, erteilte die Versammlung unter Leitung des Ehrenvorsitzenden Karl Grimbach dem Präsidium und Vorstand Entlastung.

Anschließend wurden die Neuwahlen durchgeführt. Die Ergebnisse der Neuwahlen im Überblick:

Geschäftsführender Vorstand:

Präsidium: Bernd Marx, Michael Gerten, Jürgen Gombert

1. Geschäftsführer: Michael Reuter

1. Kassierer: Jürgen Gombert (komm.)

Jugendleiter: Andreas Faber

Erweiterter Gesamtvorstand:

2. Geschäftsführer: Günter Heidt

1. und 2. stellvertretender Kassierer: Erik Schmitt/NN

Abteilungsleiter Fußball: Georg Reuter

Abteilungsleiterin Breitensport: Lisa Willems

Abteilungsleiter Skat: Ralph Groß

Beisitzer: Alfred Schmitt, Mario Spang, Thomas Scholtes, Franz-Josef Fisch, Julia Willems, Lukas Kugel, Simon Grimbach

Stellvertretender Jugendleiter: Daniel Zillgen

Im Anschluss daran schlug Bernd Marx im Namen des Vorstandes die hochbetagten letzten vier Gründungsmitglieder des SV „Tälchen“ Krettnach Paul Müller, Richard Engel, Alfons Marxen und Edmund Marxen sowie die Mitglieder Paul Marx, Richard Mayer, Walter Lutz, Ernst Scholtes, Erich Schmitt, Adolf Reuter und Manfred Hahn wegen ihrer hervorragenden Verdienste um den Verein als neue Ehrenmitglieder vor. Diesem Vorschlag stimmten die Anwesenden einstimmig zu.

Im Vorstand war eine Vereins-Datenschutzordnung gemäß DSGVO nach der Mustervorlage des Sportbundes Rheinland erarbeitet und am 08. März 2019 einstimmig beschlossen worden. Diese Ordnung wurde der Versammlung vorgestellt.

Danach beendete Bernd Marx die Versammlung mit dem Dank an alle Mitglieder und dem Wunsch zu einer weiteren guten Zusammenarbeit.

Fußball – Elfer-Fußballturnier am 01. Juni 2019

Mo, 15 Apr 2019 von

E i n l a d u n g
zum “Elfer-Turnier”
am Samstag, dem 01.06.2019, von 16:30 Uhr an
auf der Sportanlage in Konz-Niedermennig
Das Startgeld beträgt 10 € pro Mannschaft (direkt bei der Turnierleitung vor Beginn zu entrichten).
Es winken attraktive Geldpreise für die vorderen Platzierungen!

Rückmeldung bis zum 24.05.2019 an
Bernd Marx: marx.svkrettnach@t-online.de                     oder Michael Reuter: mike.reuter@gmx.de

Turnierbestimmungen:
1. Eine Mannschaft besteht aus 5 Spielern. Einer davon muss ein Torwart sein. Falls der Torhüter keinen Elfmeter schießt, darf das Team auch aus 6 Spielern bestehen. Der Torwart kann nur vor dem Spiel gewechselt werden. Außerdem darf der Torwart vor dem Schuss die Torlinie nicht verlassen.
Spielberechtigt sind Spieler, die mindestens das 16. Lebensjahr vollendet haben.
Geschossen wird erst, wenn der Schiedsrichter den Ball mit einem Pfiff freigibt! Wird dies nicht eingehalten, ist der Strafstoß ungültig und wird nicht wiederholt!
2. Nach einem geschossenen Elfmeter gibt es keinen Nachschuss.
3. Ein Spieler darf nur einer Mannschaft angehören, ansonsten werden die betreffenden Mannschaften disqualifiziert.
4. Es treten jeweils 2 Mannschaften gegeneinander an. Geschossen wird abwechselnd auf große Tore. Die erstgenannte Mannschaft beginnt zu schießen. Die 5 Schützen treten in beliebiger Reihenfolge gegeneinander an. Bei Gruppenspielen wird mit Unentschieden gespielt.
5. Für einen Sieg gibt es 3 Punkte und für ein Unentschieden 1 Punkt. Sind 2 Mannschaften punktgleich, entscheidet die Tordifferenz. Ist auch diese gleich, kommt es auf die geschossenen Tore an. Wenn auch dann keine Entscheidung gefallen ist, entscheidet der direkte Vergleich. Ist auch dieser gleich, findet ein finales Entscheidungsschießen statt.
6. Tritt eine Mannschaft nicht an, werden die einzelnen Paarungen mit 3 Punkten und 3 Toren für den Gegner gewertet.

Nach einer Begegnung sollte sich jede Mannschaft davon überzeugen, dass der Schiedsrichter das Ergebnis richtig eingetragen hat. Späteres Reklamieren ist aus organisatorischen Gründen leider nicht möglich.
Die Schiedsrichter und ihre Entscheidungen sind zu respektieren!
Änderungen bleiben dem Veranstalter vorbehalten.

Volleyball – Beachvolleyball-Mixed-Turnier am 14./15. Juni

Mo, 15 Apr 2019 von

Liebe Volleyballfreunde*innen,

am Freitag, dem 14.06.19, und Samstag, dem 15.06.19, findet unser traditionelles Beachvolleyball-Mixed-Turnier auf dem „Goldkäulchen“ neben dem Sportplatz in Niedermennig statt. Bis zu 16 Freizeitmannschaften können teilnehmen.
Wir spielen freitags von 18:00 bis ca. 22:00 Uhr – auch unter Flutlicht.
Ausgeschlafen und erholt starten wir samstags um 14:00 Uhr.
An beiden Tagen findet im Anschluss eine Beachparty statt. Für das leibliche Wohl wird dabei bestens gesorgt.

Ausschreibung:
4er Mannschaften: Dabei immer mindestens eine Frau oder ein Mann (höchstens ein männlicher Ligaspieler) auf dem Feld.

Würdest Du gerne mitspielen, hast aber nicht genug Leute für eine Mannschaft? Dann kannst Du Dich unverbindlich anmelden. Wir werden Dich bis spätestens 06.06.19 kontaktieren.

Spielmodus: freitags und samstags Gruppenspiele, ab samstags nachmittags Viertelfinale, Halbfinale und Finale auf Zeit
Startgeld: 10 € pro Mannschaft

Hobby- und Freizeitvolleyballer sind herzlich willkommen!
Anmeldungen (Verantwortliche/r, Mannschaftsname und Handynummer) bitte umgehend per Email an lisa.willems92@web.de
Wir freuen uns auf Euch!!

Das Orga-Team

1. Mannschaft – Nur eine gute Halbzeit reicht nicht in Schoden …

So, 14 Apr 2019 von

Philip Kramp wehrt einen Eckball vor Lukas Kugel ab

Nach vier Spielen ohne Niederlage fuhren die Freunde unserer Mannschaft mit einigem Optimismus nach Schoden, denn unser heutiger Gegner stand in der Tabelle hinter uns und alles schien auf einen weiteren Punktgewinn hinzudeuten. Dass es dann doch anders kam, lag einmal daran, dass unser Team in der 2. Halbzeit das konzentrierte Spielen beendete und zeitweise den nötigen Einsatz vermissen ließ. Zum anderen überließ man dem Gegner mit seinen schnellen Spielern zuviel Raum, sodass dieser immer wieder gefährliche Situationen vor unserem Tor herausarbeiten konnte. Dass diese schlussendlich auch zu Toren führen würden, war letztlich nicht zu vermeiden.

Herbert Stuhlberg im Zweikampf mit Fabio Schuh

Schon in der 8. Min. konnte sich Dominik Schramm auf der rechten Seite durchsetzen, sein Schuss ging jedoch am langen Eck vorbei. Ähnlich sah es in der 20. Min. aus, als Carsten Schuh diesmal von links in den Strafraum hineinlief, seinen flachen Schuss konnte unser Jan Mayer jedoch abwehren. Etwas überraschend fiel dann in der 25. Min. das 0:1 durch Herbert Stuhlberg, der den Ball aus ca. 20 m mit herrlicher Schusstechnik in den rechten oberen Torwinkel zimmerte. Zwei Min. später erzielte Lucas Bergmann dann sogar das 0:2, als er einen langen Pass in den Fünfmeterraum mit dem rechten Außenrist ins Tor verlängerte.

Dominik Bosl köpft einen Eckball aufs Irscher Tor

Die Saartaler ließen sich dadurch nicht aus ihrem Spielkonzept bringen, dass darin bestand, mit flachen Pässen über die Mittellinie zu kommen und dann ihre schnellen Spieler einzusetzen. In der 30. Min. setzte sich wieder Dominik Schramm durch , legte den Ball jedoch erneut am langen Pfosten vorbei ins Aus. Hatten die Schodener bis dahin drei gute Chancen vergeben, so machte es Carsten Schuh in der 40. Min. besser, als er unsere Hinterleute nach schnellem Antritt überlief und den Ball halbhoch ins lange Toreck schoss. So ging es mit dem 1:2 in die Pause.

Nico Reuter wird von Philip Kramp gefoult

Nach der Pause machten unsere Jungs anfangs mächtig Druck auf die Schodener Mannschaft, doch die überstand diese Phase unbeschadet und begann, nachdem der Druck nachgelassen hatte, ihrerseits ihr schnelles Passspiel aufzuziehen. Jan Gerhardt hatte in der 52. Min. die große Chance zum Ausgleich, setzte den Ball jedoch übers Tor. Dominik Schramm gelang dann doch in der 54. Min. sein Tor, als er wieder in den Strafraum eindrang und den Ball an den linken Innenpfosten setzte, von wo er zum 2:2 ins Netz sprang. Zwar versuchte unsere Mannschaft nun wieder das Geschehen auf dem Platz zu bestimmen, jedoch gingen viele Pässe im Mittelfeld verloren oder unsere Angreifer blieben in der Schodener Abwehr hängen.

Robert Seipelt versucht seinen Gegner zu überspielen

So kam es, wie es Trainer Michael Jakobs von außen gesehen und seine Mannschaft immer wieder aufgefordert hatte Einsatz zu zeigen: In der 74. Min. konnte sich Jan Gerhardt gegen drei  Gegenspieler durchsetzen und das 3:2 erzielen. Drei Freistöße an der Schodener Strafraumgrenze, mit denen Fouls v.a. gegen Eric Henter vom souverän agierenden Schiri Ralf Werwie (Kordel) geahndet wurden, wurden von Herbert Stuhlberg wider Erwarten vergeben.

Nico Reuter nimmt einen Pass an

Doch auch die Saartaler hatten noch zwei große Torchancen: In der 81. Min. flog der Ball dreimal gefährlich aufs Tor, Lukas Kugel und Fabian Schmidt wehrten zweimal ab, der dritte Schuss ging daneben. Und in der 89. Min. stand Fabio Schuh allein vor dem von Jan Mayer heute gut gehüteten Tor, brachte aber ebenfalls den Ball nicht im Netz unter.

Mit dem Schlusspfiff ging ein Spiel zuende, in dem unser Team v.a. in der 2. Halbzeit nicht an die Leistungen der letzten Spiele anknüpfen konnten. Man kann unserer Hintermannschaft keinen Vorwurf machen, die sich aufopferungsvoll in die Zweikämpfe gegen die schnellen und technisch überlegenen Schodener Spieler warf. Im Mittelfeld waren unsere Spieler dagegen oft zu weit von ihren Gegenspielern entfernt, sodass diese oft ungehindert ihr gut abgestimmtes Passspiel aufziehen konnten, mit dem sie ihre Spitzen gefährlich einsetzten. Dass diese ihre sechs (!) sogen. 100-prozentigen Torchancen nicht nutzten, hätten wir unsererseits bestrafen müssen. Doch es sollte heute nicht sein.

Im Spiel am Karsamstag gegen Freudenburg können wir nun Wiedergutmachung erwarten und freuen uns auf eine gut vorbereitete Elf, die die Konsequenzen aus dem heutigen Spiel zieht und dem Spitzenreiter Paroli bietet.

Mannschaftsaufstellungen:

SG Saartal Irsch II: Philip Kramp, Tim Helmstetter, Jörg Schu, Rudolf Baumann, Marc Hackenberger (33. Brenner), Carsten Schuh, Fabio Schuh, Dominik Schramm, Julian Thielen, Julian Zehren (88. Müller), Jan Gerhardt

Auswechselspieler: Florian Wagener (ETW), Alexander Fox, Tobias Brenner, Gero Müller, Peter Benzschawel

Karten: Kramp (gelb)

SV „Tälchen“ Krettnach: Jan Mayer, Kai Werner, Lukas Kugel, Fabian Schmidt, Matthias Kugel, Dominik Bosl, Lukas Bergmann (46. Reuter), Moritz Faber (77. Kiewel), Eric Henter, Herbert Stuhlberg, Robert Seipelt

Auswechselspieler: Jonas Kiewel, Maximilian von Rötel, Nico Reuter, René Gerhards

Karte: Werner (gelb-rot)

Schiedsrichter: Ralf Werwie (Kordel)