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Überlegener VfL Trier zeigt uns unsere Grenzen auf

Wenn man gegen einen technisch und taktisch überlegenen Gegner verliert, dann ist das keine Schande, sondern sportlich gesehen die Konsequenz der Unterlegenheit. Wichtig muss bei einer solchen Niederlage jedoch sein, dass man während des Spiels zeigt, dass man sich nicht ergibt, sondern bis zum Schlusspfiff diese Niederlage wenigstens im erträglichen Rahmen zu halten bestrebt ist. Dass diese Bestrebungen, die durchaus vorhanden waren, heute Nachmittag jedoch bei weitem nicht ausreichten, gegen den VfL TRier als möglichem Titelanwärter zu bestehen, muss leider auch konstatiert werden. Unsere Abwehr war v.a. in der zweiten Halbzeit total überfordert, unser Mittelfeld rieb sich in Zweikämpfen auf und Justin stand verloren auf weiter Flur vier Gegenspielern gegenüber. Erst mit der Einwechslung von Niklas Faber und Robert Seipelt kam etwas mehr Druck von unserer Seite. Vielleicht hätte man die beiden oder wenigstens einen von ihnen als Unterstützung von Justin besser von Anfang an gebracht. Aber im Nachhinein ist man immer klüger …

Yannik, Dominik und Lukas im Abwehrkampf gegen Daniel Pickenhahn und Marius Hammes …

Die Gäste aus TRier Süd legten los wie die Niedermenniger Feuerwehr und schnürten unsere Mannschaft in der eigenen Hälfte ein. Mit langen Pässen auf die beiden Außen wurde unsere Abwehr in den ersten 20 Min. auseinandergezogen, mit kurzen Pässen kamen sie in die Box, wo es mehrfach lichterloh brannte. Doch noch hielten wir die Null, auch weil Jan Mayer wieder hielt, was zu halten war. Aber dann klingelte es doch in der 19. Min. zum 0 : 1 in unserem Kasten, als Andre Lenz einen Ball von rechts an den Pfosten schoss, von wo er ins Tor sprang. Drei Min. später hieß es dann schon 0 : 2 durch Arne Hackmann, dessen Schuss unhaltbar abgefälscht wurde. Beinahe hätte es in der 25. Min. wieder geklingelt, aber Sebastian Kohl verpasste einen genauen Querpass von Ahmed Boussi durch den Strafraum am langen Pfosten. Eine Min. später hatten wir Pech, als Mätti Kugels Schuss nach schönem Zuspiel von Justin am Pfosten landete. Der VfL hielt sich in dieser Phase des Spiels etwas mehr zurück, sodass wir noch eine zweite gute Chance hatten; Matthias Nadler legte einen Ball quer auf Markus Rau, der jedoch den Ball übers Tor jagte.

Luki Kugel unterbricht eine gegnerische Ballstafette …

Die zweite Halbzeit begann mit aggressiverem Spiel unserer Jungs, sodass sich der VfL weiter zurückzog und sich auf Konter verlegte. In der 50. Min. hatte Dominik Bosl eine große Möglichkeit zum Anschlusstreffer, als ihm am Elfer ein zu kurz abgewehrter Ball vor die Füße fiel, doch er verzog seinen Schuss. Bei einem dieser Konter der Gäste kam Ahmed Boussi in der 52. Min. mit Tempo in den Strafraum, wo Fabian Schmidt ihn unglücklich am Fuß traf, sodass Ahmed stürzte. Die Konsequenz: Foulelfmeter, den Felix Finkenberg zum 0 : 3 verwandelte. Jetzt begann eine Phase, wo unsere Mannschaft kaum mehr Zugriff auf die schnellen Angriffe der Gäste bekam. Fünf Min. später hieß es dann schon 0 : 4 durch Sebastian Kohl, der einen Eckball direkt verwandelte. Das Anspiel unserer Jungs wurde sofort abgefangen, Noah Laros drang in den Strafraum ein und wurde von Nicolas Kaupert gefoult: Wenn es denn sein muss, dachte sich Schiri Benjamin Paulus und gab den zweiten Elfmeter, den Felix Finkenberg sicher zum 0 : 5 verwandelte.

Nicolas Kaupert vermeidet nach seiner gelben Karte ein Foul gegen Ahmed Boussi …

Ahmed Boussi prägte diese Phase des Spiels zwischen der 50. und 65. Min., und wenn nicht Jan Mayer gewesen wäre, so hätten wir in dieser Zeit noch mehr als ein Tor für den VfL vermelden müssen. Das 0 : 6 in der 63. Min. erzielte er selbst nach schönem Dribbling durch unsere Abwehr. Doch zur Ehre unserer Jungs muss auch gesagt werden, dass sie immer wieder versuchten, sich vom Druck der Gäste zu befreien und ihrerseits Angriffe in den gegnerischen Strafraum starteten. Die Einwechslung von Niklas Faber und Robert Seipelt brachte mehr Schwung in unser Spiel. In der 70. Min. drang Niklas in den Strafraum und passte zu Mätti Kugel, dessen Querpass prallte an mehreren Spieler ab, bevor sich Torwart Tim Schilling, der ansonsten einen recht ruhigen Nachmittag verbrachte, den Ball schnappte. Einen Freistoß von Fabian Schmidt in der 75. Min. wehrte er zur Ecke ab, und René Heß vergab einen schönen Pass wieder vom durchgebrochenen Niklas auf den langen Pfosten kläglich, als ihm der Ball versprang.

Jan Mayer in action …

Nach vier Punkten in den vergangenen zwei Spielen müssen wir jetzt wieder kleine Brötchen backen. Was positiv zu bemerken ist, dass die Einstellung weiter stimmt, doch gegen einen solch guten Gegner reicht das bei weitem nicht. Also heißt es, sich auf die Spiele gegen Gegner zu konzentrieren, gegen die wir mit unserem Kader mehr Chancen haben. Fangen wir doch gleich am nächsten Samstag, dem 16.10.2021, gegen die SG Obermosel damit an. An diesem Samstag feiern wir unser 75-jähriges Gründungsjubiläum und gleichzeitig das traditionelle Oktoberfest. Dazu laden wir unsere Freunde und Fans herzlich ein, nach der vorgeschriebenen 3 G-Kontrolle mit uns zu feiern.

Justin Molitor und Mätti Kugel bauen einen Angriff auf …

Mannschaftsaufstellungen

SV „Tälchen“ Krettnach: Jan Mayer, Lukas Kugel, Fabian Schmidt, Matthias Kugel, Dominik Bosl, Justin Molitor, Yannik Steffes (58. Robert Seipelt), René Heß, Matthias Nadler, Nicolas Kaupert (58. Niklas Faber), Markus Rau

Auswechselspieler: David Brieber (ETW), Robert Seipelt, Lukas Reuter, Niklas Faber

Karten: Kaupert (gelb)

VfL Trier: Tim Schilling, Marco Neumann, Daniel Pickenhahn, Christopher Kunsmann, Marius Hammes, Noah Laros (61. Simon Beiser), Sebastian Kohl, Felix Finkenberg, Arne Hackmann (73. Mamadou Jallow), Ahmed Boussi (77. Torben Weber, Andre Lenz

Auswechselspieler: Mamdou Jallow, Ricardo Pereira de Silva, Torben Weber, Simon Beiser

Karten: Kohl, Hackmann (gelb)

Schiedsrichter: Benjamin Paulus (SV Morscheid)